Die Symptome eines RLS sind oft schwer fassbar und können anfangs nur vorübergehend und in milder Ausprägung vorhanden sein - einer der Gründe dafür, dass die Erkrankung oft lange Zeit unerkannt bleibt. Typisch für das Restless-Legs-Syndrom sind Bewegungsunruhe und Missempfindungen vorwiegend in den Beinen, die in Ruhe auftreten und bei Bewegung nachlassen.
Das RLS gehört zu den häufigsten Störungen des Nervensystems, doch nur bei einem geringen Teil der Betroffenen wird die Erkrankung auch tatsächlich diagnostiziert. Studien zeigen, dass in europäischen Ländern bis zu zehn Prozent der Bevölkerung von RLS-Symptomen betroffen sind. Frauen erkranken etwa doppelt so häufig an einem Restless-Legs-Syndrom wie Männer und mit dem Alter nimmt die Häufigkeit des RLS zu. Allerdings geht man davon aus, dass nur rund zwei Prozent der Bevölkerung unter so starken Symptomen leidet, dass eine medikamentöse Behandlung benötigt wird.